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News & Schon gewusst?

Männer machen schneller Karriere

Auch wenn es wie ein Klischee aus vergangenen Zeiten klingen mag: Männern gelingt der Aufstieg häufiger und schneller, weil sie anders kommunizieren als ihre weiblichen Kolleginnen. Sie machen Karriere, weil sie machtbewusster sind und das auch zeigen. Frauen erbringen oft eine sehr gute Leistung und machen sie trotzdem herunter: „Das war doch selbstverständlich“ oder „das hätte doch jeder getan“, sind typische Floskeln, mit denen Frauen ihre eigenen Verdienste herabwürdigen.

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Facebook als Karrierekiller?

Bereits jeder Zweite in der Generation der 14- bis 29-Jährigen hat sich eine virtuelle Identität in sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook oder StudiVZ angelegt. Bewerber (und Berufseinsteiger) sollten sich allerdings genau überlegen, ob der potenzielle Arbeitgeber all diese leichtfertig ins Internet gestellten Angaben lesen darf. Bei Gruppen wie „Das klingt versaut – ich bin dabei!“, „Anstatt zu lernen mache ich immer irgendeinen Scheiß im Internet“ oder „Wir trinken Bier an allen Tagen, die auf g enden. Und Mittwochs!“ sowie bei peinlichen Partyfotos werden Freundesnetzwerke schnell zum Karrierekiller.

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Chefsein als Berufung

96 Prozent aller Chefs sagen:„Meine Führungsrolle macht mir Spaß!“ Das ist das Ergebnis einer Studie der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft in Überlingen/Bad Harzburg. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten ist überzeugt davon, dass Chefsein kein Beruf, sondern Berufung sei; für 32 Prozent von ihnen allerdings sind die Aufgaben einer Führungskraft ein „Job wie jeder andere auch“. Am meisten gefalle es den Chefs, „Menschen anzuleiten und zu fördern“, an zweiter Stelle folgt die „Übernahme von Verantwortung“.

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Brainteaser?

Wie viele Katzen gibt es in Deutschland? Oder: Wie viele Smarties passen in einen Smart? Das sind zwei typische Beispiele für die sogenannten Brainteaser, mit denen Personaler einen Bewerber gerne überrumpeln. Brainteaser sind Denksportaufgaben, bei denen die Fähigkeit des Bewerbers, logisch und zugleich um die Ecke zu denken, auf die Probe gestellt wird. Der Kandidat soll außerdem aus dem Konzept gebracht werden.

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Blutprobe als Einstellungstest

Für einen Piloten ist es selbstverständlich, einen Sehtest zu machen, um dem Arbeitgeber zu versichern, dass die Passagiere sicher von A nach B gelangen. Die Blutprobe eines Arztes zeigt, ob er sich eine ansteckende Krankheit zugezogen hat. Doch Gesundheitschecks bei Bewerbern vor der Einstellung (!) nehmen stetig zu, beklagen die Gewerkschaften. Dabei geht der Gesundheitszustand eines Jobsuchenden potenzielle Chefs nichts an, ausgenommen, dass Bewerber so krank sind, dass sie ihren arbeitsvertraglichen Pflichten nicht nachkommen können oder andere gefährden. Trotzdem gibt es durchaus Berufe, bei denen Arbeitnehmer ein Interesse an den Tests haben, zum Beispiel Mitarbeiter eines Atomkraftwerks oder einer Forschungsabteilung mit hohem Infektionsrisiko. „Denn nur die Mitarbeiter, die nachweisen können, dass sie vor ihrer Tätigkeit gesund waren, haben einen Anspruch auf Schadenersatz und Schmerzensgeld, falls sie berufsbedingt erkranken“, betont Helmut Platow, Chefjurist bei der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. (LS)

 


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