Facebook als Karrierekiller?
Bereits jeder Zweite in der Generation der 14- bis 29-Jährigen hat sich eine virtuelle Identität in sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook oder StudiVZ angelegt. Bewerber (und Berufseinsteiger) sollten sich allerdings genau überlegen, ob der potenzielle Arbeitgeber all diese leichtfertig ins Internet gestellten Angaben lesen darf. Bei Gruppen wie „Das klingt versaut – ich bin dabei!“, „Anstatt zu lernen mache ich immer irgendeinen Scheiß im Internet“ oder „Wir trinken Bier an allen Tagen, die auf g enden. Und Mittwochs!“ sowie bei peinlichen Partyfotos werden Freundesnetzwerke schnell zum Karrierekiller.
Andererseits kann sich ein Bewerber für 56 Prozent aller Firmen, so eine Umfrage, gerade wegen seiner virtuellen Informationen als Traumkandidat für die zu vergebene Stelle herauskristallisieren, solange die zur Bewerbung passen. 12 Prozent der Unternehmen bezeichnen es sogar als negativ, wenn im Internet überhaupt keine Angaben über den Bewerber zu finden sind. Fazit: Keine Web-Präsenz zu haben, ist für Bewerber ähnlich schädlich, wie allzu privates Bloggen. (LS)
