Redselige Kollegen – Offenheit hilft
Besser ist es, Kollegen offen die Meinung zu sagen. Redselige Kollegen kosten oftmals Nerven und Zeit. Sie aber einfach reden zu lassen, ohne zuzuhören, sei unhöflich, meint die Etikette-Trainerin Imme Vogelsang aus Hamburg. Gleichermaßen unmoralisch ist es, Kollegen mit „Ja, ja“ zu antworten oder ein „Ist ja interessant“ von sich zu geben – es dürfte jeder wissen, dass es in Wirklichkeit das Gegenteil bedeutet. Besser sei es, Kollegen offen die Meinung zu sagen, falls man gerade keine Zeit hat und anzugeben, was der Grund für die Ablehnung ist, so Vogelsang. Zuvorkommender ist es jedoch, einen späteren Zeitpunkt zu vereinbaren, um mit ihnen kommunizieren zu können. Dieser Vorschlag jedoch muss ernst gemeint sein. (VB)
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Technikberuf trotz schlechter Mathenoten
Wer keine guten Mathenoten hat, der sollte bei einem Praktikum punkten oder das beispielsweise das Innenleben seines Computer richtig interessant finden. Um eine Lehrstelle in einem Technikberuf zu erhalten, sind gute Mathenoten wünschenswert. Wer diese nicht aufweisen kann, sollte versuchen, mit guten Leistungen bei einem Praktikum zu punkten. Das empfiehlt „planet-beruf.de“, das Magazin der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Zudem sei es zum Vorteil, wenn die Jugendlichen bei der Lehrstellensuche ihr Interesse an dem Beruf sowie ihre Lernbereitschaft herausstreichen. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sie bloß Spaß am Umgang mit Computer und Handy angeben sollten. Denn geeignet sei nur derjenige, der das Innenleben seines Handys ebenso interessant findet, wie die SMS-Funktion und ein Faible fürs Messen, Montieren und Reparieren hat. Neben dem sehr guten technischen Verständnis, sind außerdem Eigenschaften wie Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein wichtig. (VB)
Arbeitszeugnis zu gut?
Das Landesarbeitsgericht Nürnberg entschied, dass ein Arbeitszeugnis nicht sittenwidrig sei, wenn die Leistung eines Mitarbeiters darin zu positiv bewertet wird. Arbeitgeber können Beschäftigten daher mit diesem Argument das Lob im Zeugnis nicht verwehren - auch wenn es die Bewertung verfälscht. Aktuell hatte eine Mitarbeiterin mit dem Arbeitgeber vor Gericht um den Wortlaut ihres Zeugnisses gestritten. Sie wollte darin den Passus haben: „Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden war jederzeit einwandfrei.“ Dieser Wortlaut sei mit dem Arbeitgeber abgesprochen gewesen. Dieser bestritt das jedoch und weigerte sich mit der Begründung, das Zeugnis sei dann falsch. Tatsächlich sei das Gegenteil der Fall, damit wäre ein solches Zeugnis sittenwidrig, so die Behauptung. Die Richter gaben jedoch der Frau in der zweiten Instanz Recht.
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Im Handwerk fehlen Azubis
 Handwerk hat goldenen Boden“ – das sehen Schulabgänger anscheinend anders, denn auch in diesem Jahr werden voraussichtlich mehrere Tausend Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben. „Schon im vergangenen Jahr konnten wir fast 10.000 Ausbildungsplätze nicht besetzen", erklärt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke. Den Jugendlichen fehle es, laut Schwannecke, nicht nur an Wissen über das Handwerk, sondern auch Ausbildungsreife. „Leider zählen wir pro Jahr über 100.000 Jugendliche, die nicht ausbildungsreif die Schulen verlassen", erläutert Schwannecke und fordert „Wirtschaftsverständnis und Berufsorientierung müssten Pflicht-Bestandteile der Lehrpläne in den Schulen werden.“ Eine Befragung unter 29.000 Schülern an allgemein bildenden und beruflichen Schulen, des Hochschul-Informations-Systems in Hannover kam zu einem nicht ganz so
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Neuer Beruf – Bergbauchtechnologe
Den Bergbau gibt es zwar noch in Zukunft, aber traditionelle Bergwerkmechaniker sind immer weniger gefragt. Bergbauchtechnologen sind künftig die neuen Fachkräfte für Arbeiten im Unter- und Überbetrieb. Der Ausbildungsstart ist im August dieses Jahres. Ziel der Ausbildung: Als Fachleute Maschinen, Systeme und Anlagen der Bergbautechnik bedienen und warten können. Zudem organisieren die gelernten Kräfte logistische Prozesse. Junge Leute mit Interesse an Geologie und Rohstoffen, die man aus der Erde holen kann, sind richtig in dem Beruf. Mögliche Arbeitgeber sind Betriebe mit Rohstoffgewinnung, zu denen auch der Kali- und Steinsalzbergbau gehört oder die Tiefbohrtechnik. Bergbauchtechnologen arbeiten überall dort, wo Lagerstätten sein können oder schon bekannt sind. Es ist durchaus üblich, fünf bis acht Monate unterwegs zu sein. Die Vorschriften im Bergbau sind deutlich strikter einzuhalten als in manch anderen Branchen, da zum Beispiel beim Anbohren von Lagerstätten mit hohem Druck oder heißem Wasser umzugehen ist und man vorsichtiges Arbeiten erwartet. Berufsanfänger können sich zwischen zwei Varianten entscheiden: Tiefbohrtechnik oder Tiefbautechnik. Tiefbohrer an
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