Ungewöhnliches Design
Ein Zimmer nach einem Hamsterkäfig zu gestalten ist schon crazy. Verrückt, doch hochoffiziell! Denn der französische Innenarchitekt Frédéric Tabary entwarf nach Nagerdesign ein Hotelzimmer … Das tierische Hotel im Stadtzentrum von Nantes, das aus dem 18. Jahrhundert stammt, ist das Werk des Innenarchitekten Frédéric Tabary, 41, und seines Freundes, dem Bühnenbildner Yann Falquerho, 42. Beide haben sich auf die Vermietung ungewöhnlicher und bizarrer Hotelzimmer spezialisiert. Für Anhänger skurriler Übernachtungserlebnisse in einem Hamsterstall genau das Richtige.
„Die Idee ist, dass die Leute aus ihrem Alltag ’raus und in den eines Nagetiers eintauchen können“, erklärt Tabary. Im Hotel ist der 18 Quadratmeter, verwinkelte Raum ausgestattet mit Wohn- und Schlafzimmer, Bad und Küche. Im Preis von immerhin 99 Euro inbegriffen: ein Riesenlaufrad, Trinkbrunnen und Futter aus einem ballonförmigen Körnerspender sowie ein Strohbett. Aber auch Mikrowelle und Kaffeemaschine … „Sich im Laufrad zu drehen ist echt witzig“, verspricht der Innenarchitekt in einem selbst produzierten Video auf YouTube. „Der Hamster ist in der Kinderwelt das niedliche Tierchen. Die Erwachsenen, die hierher kommen, hätten selbst gerne einen Nager gehabt, als sie klein waren, oder hatten sogar einen", schwärmt Tabary von seiner „La Villa Hamster“ in der Rue Malherbe. Wer sich als Gast durch die Inneneinrichtung noch nicht ultimativ mit der tierischen Welt identifiziert hat, für den gibt es Plüschmasken im stylischen Hamster-Look. Übrigens: Echte Hamster wurden dort bislang noch nicht gesichtet …
BU: Frédéric Tabary in Hamsterpose: Der französische Innenarchitekt vermietet skurrile Hotelzimmer, wie in seiner Nagervilla
